Gelungene Jahreshaupt-Versammlung in Seubersdorf

Auf ein erfolgreiches Gartenjahr 2023 mit vielen schönen Höhepunkten zurückblicken konnte Landrat und Kreisverbandsvorsitzender Willibald Gailler bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbands Neumarkt für Gartenbau und Landespflege e.V. Rund 100 „Gartler“ fanden sich am Freitag, 23. Februar im wunderschön geschmückten Bürgersaal in Seubersdorf ein, um das vergangene Gartenjahr Revue passieren zu lassen und einen Ausblick auf 2024 zu erhalten. Die Bewirtung sowie das Schmücken des Saals wurde vom Obst- und Gartenbauverein Seubersdorf übernommen.

Ganz besonders hervor hob der Kreisverbandsvorsitzende Landrat Willibald Gailler das ehrenamtliche Engagement in den Obst- und Gartenbauvereinen sowie die Bedeutung des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, dessen Sieger auf Kreisebene im Rahmen der Versammlung geehrt wurden: „Um das individuelle Potenzial der Dörfer und Ortschaften zu erkennen und anzustoßen, braucht es nicht nur eine öffentliche Hand. Es bedarf der Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Niemand sonst kennt die Stärken und Schwächen besser als diejenigen, die täglich damit konfrontiert sind“, betonte Gailler.

Mit dem „Tschurtschenthaler“, der Oberpfalzmedaille des Bezirksverbands Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege wurde Monika Brandl, die erste Vorsitzende des OGV Thannhausen für ihr ebenso vielfältiges wie langjähriges Engagement in und für ihren Verein geehrt. Die goldene Ehrennadel des Kreisverbandes erhielten Hubert Weigl, der Vorsitzende des OGV Schnufenhofen sowie Barbara Seitz, deine der drei Jugendgruppenbetreuer und -betreuerinner der Berchinger Naturkinder.

Das Jahresbücherl 2024 des Kreisverbands präsentierte Kreisfachberaterin Theresa Linhard. Geehrt wurden dann zudem die Sieger auf Kreisebene des 28. Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“. Der erste Preis ging an Waldkirchen, Gemeinde Seuberdorf; auf dem zweiten Rang folgte Forchheim, Stadt Freystadt. Kreisfachberaterin Theresa Linhard, die die Durchführung des Wettbewerbs auf Kreisebene organisiert hat, stellte in einer anschaulichen Präsentation die teilnehmenden Ortschaften sowie die Gründe für die Wahl vor. Waldkirchen überzeugte die Jury mit hochwertigen, innovativen und kreativen Projekten die die kleine Dorfgemeinschaft in den letzten Jahren bereits umgesetzt hat oder demnächst umsetzen möchte. Forchheim konnte vor allem im Bereich soziale und kulturelle Aktivitäten – hier sei insbesondere die Entstehung des Dorfhauses erwähnt – punkten. Einen Sonderpreis erhielten zudem Thundorf (Stadt Freystadt) für den „Erhaltenswerten alten Baumbestand“ sowie See (Markt Lupburg) für das „Herausragende Bürgerengagement“.

 „Mit Waldkirchen und Forchheim schickt die Jury starke Vertreter des Landkreises Neumarkt i.d.OPf. zum Bezirksentscheid in diesem Jahr“, so Landrat Willibald Gailler. Letztlich jedoch seien alle teilnehmenden Orte Sieger, weil all die Maßnahmen, die in den Dörfern durchgeführt wurden und werden, die Lebensqualität steigern.

 

26.02.2024 | 13:42

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